Vorläufige "Warnung vor dem Leoparden"

Also das neue Mac OS 10.5 ist noch nicht der Hit, zumindest hinsichtlich dessen, was stabilitätsverwöhnte Apple-User so erwarten. Derzeit läuft Einiges an peripherer Hardware noch nicht. So warte ich derzeit auf die Firma Guillemot (die mit dem Markennamen Hercules), bei der ich mal fragte, wann ich damit rechnen kann, dass meine DJ-Console wieder funktioniert, oder ob jemals. Die User-Foren sind voll mit Problemberichten zu mangelnder Kompatibilität der einen oder anderen Software, und in diversen Fachbeiträgen und solchen nicht vom Fach müssen wir erfahren, dass sich die Firma Apple in puncto Sicherheit sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Ich persönlich habe es jetzt seit vier Tagen installiert und empfehle noch zu warten, bis die Apfel-Leute sich mal wieder von ihrem Telefon abwenden und Ihrem Betriebssystem zuwenden können. Das erste Update nach Erscheinen des Leoparden war ein dringender Fix der Login-Komponente. Bezeichnenderweise widmete sich das zweite Update schon wieder der besseren Integration des iPhones in iTunes - oder umgekehrt. Wie ich es sehe ist Apple gerade dabei mit Hochgeschwindigkeit seine Vorschuss-Lorbeeren zu verbrennen.

Hinzu kommt, dass z. B. die Firma SWSoft - Hersteller der Virtualisierungssoftware Parallels - die Gelegenheit nutzt, mit der neuen Mac-OS-Version auch gleich Ihre eigenen Updates zu verkaufen: Der Fix, damit Parallels auch unter dem Leoparden (oder hinter ihm her ;-) ) rennt, funktioniert nur mit der neuesten Version 3.0 des Parallels Desktop. Das mag ja technische Gründe haben, aber die Gelegenheit ist natürlich zu verlockend, als dass man geneigt wäre allein daran zu glauben.

In Summe lässt sich festhalten, dass wohl erst einmal drei Monate ins Land gehen werden, bis sich die Dünung der doch rauhen Umstellung wieder gelegt hat und dem plätschernden Gedümpel softwaretechnischer Unaufgeregtheit weicht, das man als Mac-User so liebt.

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